From: Redefine Meat

The most innovative alternatives to conventional meat production

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Most of us are aware of the many ways we need to decrease our impact on the planet – fly less often, spend less time in the car, stop using plastic and watch our electricity consumption.

But what about what we are eating? How do our stomachs affect climate change?

Eat less meat

Approximately 13.3 kilos of CO2 are released per kilo of beef. In order to achieve greenhouse gas neutrality in Germany, there is a 1-ton target. This goal means that only one ton of CO2 per person per year may be emitted. On one day this makes about 2.8 kilo CO2.

Back to beef – it is obviously essential to rethink our meat consumption. Alternative protein sources must be found, work must be done on substitute products and new ways of meat production must be researched in order to reduce CO2 emissions.

For this reason, scientists and young entrepreneurs work on interesting and innovative ideas every day. Here are a few possibilities:

Lab-grown meat

Scientists have found out that muscle fibers and thus meat can be cultivated using stem cells from animals. Meat from a petri dish.

The idea behind it?

We can satisfy the current extremely high demand for meat and at the same time put an end to factory farming. In addition, only meat products that are needed are produced. For this reason, slaughter waste such as hair and bones are completely eliminated. Finally, no other substances such as antibiotics are added during meat production.

Everything sound quite good right?

Unfortunately, lab grown meat production is not yet suitable for mass production. Too high costs prevent companies from mass production. More and more big players in the food industry recognize the seriousness of the situation and see the trend towards “cellular agriculture.” The aim is that meat from the petri dish will soon be cheaper than our old familiar meat from the refrigerator shelf.

Vegetable-based meat

The shelves in supermarkets are increasingly filled with alternative meat substitutes and the demand is high. As a result, more and more well-known brands in the food industry are following the trend and are focusing among others on soy, peas, black beans, chickpeas and seitan. Soy in particular can absorb marinades and spice mixtures very well, which makes it an excellent product for meat-like consumer goods such as vegan schnitzels, vegan nuggets and chili sin carne.

Insect meat

Eating habits in many countries around the world are already showing us the way. Insects can become a standard snack and an even better nutrition source of meat. And not without reason!

Insect meat contains about 60% protein, is full of vitamin B12 and contains more calcium than milk. Furthermore, more iron is found in insect meat than in spinach.

Not only good for you, but also for the environment, insect meat is better than for example beef. Mealworms produce only a tenth of the emissions and take up much less space than conventional meat production.

At the Growth Alliance – AgTech/FoodTech Accelerator 2019, the founders of a participating start-up presented their idea of insect meal.

The four founders of Cepri say:

“The world food supply requires innovative solutions due to the constantly growing world population. Insects can make a decisive contribution to the sustainable nutrition of the world’s population.”

Meat from the 3D printer

Founders from Tel Aviv, Israel are spending many hours working on a 3D printer that is producing vegan meat. With the three components “muscles”, “fat” and “blood” the textures are simulated like a real piece of meat. Ben-Shitrit, founder of Redefine Meat, stresses that the composition of the meat substitute has been adapted to the cow’s diet. Soybeans and pea proteins are used as protein supplements. Flavorings give a feeling of juiciness and the certain shading is produced by coloring agents. However, experts also say that this meat substitute contains fewer nutrients than its equivalent.

Finally, to reiterate, a change in meat production is incredibly important for the reduction of CO2 emissions. This is why so many startups are currently working on developing meat alternatives and discovering new production methods.

Are you also part of a start-up company that is active in the agricultural or food industry?

Apply now for our free Growth Alliance – AgTech/FoodTech Accelerator and listen to exciting speakers and present your idea to investors. At the end of the three-day program you can win prize money to further promote your start-up.

More information and the application form can be found here: https://techquartier.com/acceleration-programs/growth-alliance-the-agtech-and-foodtech-accelerator-2020/


Deutsche Version:

Die innovativsten Alternativen zur herkömmlichen Fleischproduktion 

Um positiv zu dem Klimaschutz beizutragen, können wir uns in viele verschiedene Themen einarbeiten. Themenfelder wie Flugverkehr, Autonutzung, Plastik- und Stromverbrauch sind für viele im Alltag allgegenwertig.

Was ist mit unserer Essgewohnheit? Beeinflussen wir den Klimawandel mit unseren Mägen?

In den letzten Jahren rückte das Thema Ernährung immer mehr in den Vordergrund. Pro Kilo Rindfleisch werden ca. 13,3 Kilo CO2 freigesetzt. Um eine Treibhausgasneutralität in Deutschland herzustellen gibt es ein 1-Tonnen-Ziel. Dieses Ziel bedeutet, dass nur eine Tonne CO2 pro Person im Jahr ausgestoßen werden darf. An einem Tag macht das ca. 2,8 Kilo CO2.

Zurück zum Rindfleisch –  hier kann gesehen werden wie essentiell wichtig es ist auch in dem Bereich Ernährung/Fleischkonsum umzudenken. Es müssen alternative Proteinquellen gefunden werden, an Ersatzprodukten gearbeitet werden und neue Wege der Fleischproduktion erforscht werden, damit der CO2 Ausstoß reduziert wird.

Aus diesem Grund arbeiten Wissenschaftler und junge Unternehmer tagtäglich an interessanten und innovativen Ideen. Hier seht ihr ein paar Möglichkeiten:

In-Vitro-Fleisch:

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass durch Stammzellen von Tieren Muskelfasern und dadurch wiederum Fleisch gezüchtet werden kann. Sozusagen Fleisch aus der Petrischale.

Die Idee dahinter?

Man kann die derzeitige extrem hohe Nachfrage nach Fleisch stillen und gleichzeitig der Massentierhaltung ein Ende setzen. Zudem werden nur Fleischprodukte erstellt die gebraucht werden. Aus diesem Grund fallen Schlachtabfälle wie Haare und Knochen komplett weg. Schließlich werden bei der Fleischproduktion keine weiteren Substanzen wie Antibiotika hinzugefügt.

Hört sich alles ganz gut an?

Leider ist die In-Vitro-Fleischproduktion noch nicht Massentauglich. Zu hohe Kosten hindern die Unternehmen das Fleisch in der Industrie herzustellen. Mehr und mehr Big Player aus der Ernährungsindustrie erkennen die Ernsthaftigkeit der Lage und sehen den Trend zu der „zellularen Landwirtschaft“. Ziel ist es, dass das Fleisch aus der Petrischale bald günstiger ist als unser altbekanntes Fleisch aus dem Kühlregal.

Fleisch auf pflanzlicher Basis:

Die Regale in den Supermärkten füllen sich immer mehr mit alternativen Fleischersatzprodukten und die Nachfrage ist groß. Somit folgen immer mehr bekannte Marken der Lebensmittelindustrie dem Trend und setzen unter anderem auf Soja, Erbsen, schwarze Bohnen, Kichererbsen und Seitan. Besonders Soja kann Marinaden und Gewürzmischungen sehr gut aufnehmen, weshalb es sich als hervorragendes Produkt für Fleischähnliche Konsumgüter wie vegane Schnitzel, vegane Nuggets und Chili sin Carne eignet.

Insektenfleisch:

Essgewohnheiten in vielen Ländern auf der Welt machen es uns bereits vor. Insekten können zu einem StandardSnack und noch besseren Fleischquelle werden. Das nicht ohne Grund!

Insektenfleisch enthält ca. 60% Protein, ist voll mit Vitamin B12 und beinhaltet mehr Calcium als Milch. Darüber hinaus wird mehr Eisen im Insektenfleisch als im Spinat nachgewiesen.

Nicht nur für dich, sondern auch für die Umwelt ist Insektenfleisch besser als zum Beispiel Rindfleisch. Mehlwürmer produzieren nur ein Zehntel der Emissionen und brauchen viel weniger Platz als herkömmliche Fleischproduktion.

Bei dem Growth Alliance – AgTech/FoodTech Accelerator 2019 haben die Gründer eines teilnehmenden Startups ihre Idee von Insektenmehl vorgestellt.

Die vier Gründer von Cepri sagen:

„Die Welternährung verlangt aufgrund der stetig steigenden Weltbevölkerung nach innovativen Lösungsansätzen.Insekten können einen entscheidenden Beitrag zu einer nachhaltigen Ernährung der Weltbevölkerung beitragen.“

Fleisch aus dem 3D Drucker:

Gründer aus Tel Aviv, Israel arbeiten in ihrem Startup viele Stunden an einem 3D Drucker, der veganes Fleisch produziert. Mit den drei Komponenten „Muskeln“, „Fett“ und „Blut“ werden die Texturen wie bei einem echten Stück Fleisch simuliert. Ben-Shitrit, Gründer von Redefine Meat, betont, dass die Zusammensetzung des Fleischersatzes an der Ernährung der Kuh angepasst wurde. Als Proteinzufuhr werden Sojabohnen und Erbsenproteine eingesetzt. Aromastoffe vermitteln das Gefühl von Saftigkeit und die gewisse Schattierung wird von Färbemittel erzeugt. Experten sagen aber auch, dass dieser Fleischersatz weniger Nährstoffe beinhaltet als sein Äquivalent.

Schlussendlich ist zu wiederholen, dass eine Umstellung in der Fleischproduktion unglaublich wichtig ist für die Einsparung von CO2 Emissionen. Aus diesem Grund arbeiten so viele Startups gerade daran Fleischalternativen zu entwickeln und neue Produktionswege zu entdecken.

Seid ihr auch Teil eines Startups welches in der Landwirtschafts- oder Ernährungsbranche tätig ist?

Bewerbt euch jetzt bei unserem kostenlosen Growth Alliance – AgTech/FoodTech Accelerator und hört spannenden Speakern zu und präsentiert eure Idee Investoren. Am Ende des dreitägigen Programmes könnt ihr ein Preisgeld gewinnen mit dem ihr euer Startup weiter pushen könnt.

Zu mehr Informationen und zum Bewerbungsformular gelangt ihr hier: https://techquartier.com/acceleration-programs/growth-alliance-the-agtech-and-foodtech-accelerator-2020/