Zeit für einen Rückblick! Was sagen die Gewinner des Growth Alliance - AgTech / FoodTech Accelerator 2018 und 2019?

Zeit für einen Rückblick!

Was sagen die Gewinner des Growth Alliance - AgTech / FoodTech Accelerator 2018 und 2019?

Vom 28. bis 30. September 2020 richtet das Frankfurter TechQuartier zusammen mit der Landwirtschaftliche Rentenbank den dritten Accelerator seiner Art für Startups aus. Es werden deutsche Startups für das kostenlose Programm angesprochen, die innovative Produkte, Verfahren oder Systeme mit Mehrwert für die Agrar- und Ernährungswirtschaft entwickeln.

Was sagt ein Gewinner des Growth Alliance – AgTech/FoodTech Accelerator über das Programm?

Wir haben gleich zwei gefragt, um exklusive Insights zu bekommen wie das Programm für sie war und vor allem eine wichtige Frage zu klären – was sie mit dem Preisgeld gemacht haben.

Dominik Ewald (Mitgründer) hat mit seinem Team in 2018 den Accelerator gewonnen. Mit dem Startup Monitorfish, gegründet 2018, unterstützen sie lokale Fischzüchter dabei die höchste Quantität und Qualität bei der Fischzucht zu erreichen. Mit Hilfe von AI konzentrieren sie sich auf die Reduzierung der Fischsterblichkeit in Teichen. Das Berliner Startup konnte mittlerweile seine Technik zertifiziert auf den Markt bringen.

Im Jahr 2019 gewann Otmar Trenk (Gründer) mit seinem Team den Growth Alliance – AgTech/FoodTech Accelerator. Durch ein webbasiertes Netzwerk werden Imkern, Landwirten und Bienenfreunden die Möglichkeit gegeben sich zu vernetzen, um Dienstleistungen, Produkte und Wissen rund um die Bienen miteinander auszutauschen. Das in Hamburg ansässige Unternehmen möchte mit einer neu gedachten Lösung die Bestäubungsplanung und -umsetzung verbessern sowie vereinfachen.

 

Warum sollte man sich für den Growth Alliance – AgTech/FoodTech Accelerator bewerben?

Dominik (Mitgründer, Monitorfish): Der Weg sich von einem Startup zu einem etablierten Unternehmen zu entwickelnist im AgTech/ FoodTech Bereich gefühlt doppelt so lang. Die Ernährung und Landwirtschaftsbranche ist eine unglaubliche vielfältige Industrie mit vielen Stolpersteinen. Der Growth Alliance – AgTech/FoodTech Accelerator bringt gleichgesinnte Startups zusammen und führt sie an ihre Problemfelder heran. Vor allem der Austausch mit etablierten Profis und Fachnerds hat einen unglaublichen Mehrwert und ist somit einzigartig in Deutschland.

Otmar (Gründer, BEEsharing): Der Growth Alliance – AgTech/FoodTech Accelerator hat uns eine einzigartige Plattform zum Austausch auf Augenhöhe geboten. Von anderen Startups über Vertreter wichtiger Organisationen wie z.B. der deutsche Bauernverband bis hin zur Ministerin für Landwirtschaft und Ernährung. Mit allen TeilnehmerInnen konnte man sich in produktiver und gleichsam lockerer Atmosphäre austauschen und einander kennenlernen.

 

Für was habt ihr das Preisgeld genutzt?

Dominik (Mitgründer, Monitorfish): Wie alle unsere Preisgelder ging dies 1 zu 1 in die Entwicklung des Produktes. Ein Teil des Geldes ist in unsere erste MVP Stereo Kamera gegangen sowie in Messe Auftritte und Besuche beiPilotkunden. Das schöne ist, am Anfang sind 5.000€ gefühlt wie 500.000€.

Otmar (Gründer, BEEsharing): Ausstellung als Growth-Startup auf der WebSummit 2019 in Lissabon.

 

Welchen Tipp würdet ihr zukünftigen Teilnehmern mit in das Programm geben?

Dominik (Mitgründer, Monitorfish): Seid offen für Neues, aber auch ruhig mal in die Diskussion gehen. Bringt euch ein, fordert den Coaches alles ab und feiert auch mal zusammen. Das war nämlich auch schön gewesen, es wurde im Programm auch Raum gelassen gemeinsam Erfolge zu feiern! Allein ausgewählt worden zu sein, war schon ein riesen Erfolg!

Otmar (Gründer, BEEsharing): Nutzt die Chance zum Austausch mit anderen GründerInnen und Akteuren der Ernährungs- & Landwirtschaft so intensiv wie möglich. Wir haben bisher noch kein Event kennenlernen dürfen, dass im Rahmen eines ähnlichen Formats angeboten wird und derart spannende und hilfreiche Kontakte bietet. Wir profitieren noch heute von dem Event und den wertvollen Gesprächen.

 

Bei der diesjährigen Version wird der Growth Alliance – AgTech/FoodTech Accelerator erstmalig durch Webinare im Vorfeld unterstützt. Durch die Weiterentwicklung des Programmes wird eine bessere Vorbereitung der Startups gewährleistet, um somit den allgemeinen Ablauf zu vereinfachen. Darüber hinaus sind viele interessante und innovative Speaker geplant, die mit ihrem wissenswerten Input das Event füllen.

Hast du auch Lust beim nächsten Growth Alliance – AgTech/FoodTech Accelerator in Kooperation mit der Rentenbank dabei zu sein? Möchtest du mit deinem Startup der Gewinner 2020 sein?

 

Bewerbe dich und dein Startup jetzt unter folgendem Link: https://techquartier.typeform.com/to/QbyVjN

 

Oder informiere dich mehr über das Programm:

https://techquartier.com/acceleration-programs/growth-alliance-the-agtech-and-foodtech-accelerator-2020/



Coworking Deutsche Börse FinTech Hub

Coworking in Frankfurt: Deutsche Börse FinTech Hub

Coworking Deutsche Börse FinTech Hub
Photo from Deutsche Börse Venture Network

Coworking in Frankfurt: Deutsche Börse FinTech Hub

Der Deutsche Börse FinTech Hub ist wie man im amerikanischen Sprachgebrauch so gerne sagt: The place to be!

Auf den 450 Quadratmetern des Hubs werden Besprechungsräume und Arbeitsplätze für eine längere Periode sowie stundenweise angeboten. Durch einen entsprechenden Co-Working Space arbeitet man im Herzen von Frankfurt und hat jederzeit die Möglichkeit mit einem Teammitglied des Deutsche Börse Venture Network in persönlichen Kontakt zu treten. Vor Ort kann man immer wieder nach Tipps für zum Beispiel Investoren-Meetings oder die richtige Salesstrategie fragen. Für Stefan Kolb von Goio Data ist besonders die gute Infrastruktur und die einfache Vernetzung zu Nachbarn sowie zum TechQuartier ein wichtiger Entscheidungspunkt für den Deutsche Börse FinTech Hub gewesen. Er ergänzt: „Ich kann mir aktuell keinen besseren Ort für ein FinTech Startup in Deutschland vorstellen!“.

Der Deutsche Börse FinTech Hub wird ebenfalls vom Deutsche Börse Venture Network genutzt, welches Startup-Unternehmen im vorbörslichen Bereich u.a. beim Zugang zu Wachstumskapital unterstützt.

Beide Initiativen der Deutschen Börse tragen damit einen wesentlichen Teil zum Wachstumsökosystem der Startup Szene in Frankfurt und darüber hinaus bei.

Mit seinem speziell entwickelten und auf die Mitglieder abgestimmten Angebot möchte das Deutsche Börse Venture Network einen spürbaren Unterschied für die Finanzierungssituation von jungen, aufstrebenden Unternehmen in Deutschland erreichen – für Gründer und Investoren. Die Deutsche Börse richtet damit ihre Expertise auf einen vorbörslichen Bereich, um auch hier Unternehmen den Zugang zu Kapital zu erleichtern und Innovationen zu unterstützen, die das Wachstum in Deutschland und Europa langfristig prägen können.

2015 ging das Deutsche Börse Venture Network an den Start. Seitdem ist das Netzwerk mit über 600 Mitgliedern aus ganz Europa auf Expansionskurs und hat u.a. sieben Börsengange von Wachstumsunternehmen an der Frankfurter Wertpapierbörse hervorgebracht. Ein maßgeschneidertes Serviceangebot unterstützt die Mitglieder optimal während den unterschiedlichen Unternehmensphasen.

Durch die Zusammenarbeit zwischen dem TechQuartier und dem Deutsche Börse FinTech Hub entstehen für die Mitglieder zusätzlich spannende Möglichkeiten. Sie sind dadurch Teil der TechQuartier Community und können die Räumlichkeiten der Deutschen Börse nutzen wie z.B. die Co-Working Spaces und die Besprechungsräume. Zudem werden Sie zu Veranstaltungen und Pitch Möglichkeiten eingeladen, die vom TechQuartier organisiert werden.

 

Wir haben Cashlink, Mitglied und Mieter von Co-Working Spaces im Deutsche Börse FinTech Hub, um ein kleines Interview gebeten, wie es Ihnen im FinTech Hub gefällt. Cashlink hat sich zum Ziel gesetzt übertragbare Unternehmensbeteiligungsrechte zu digitalisieren. Dies realisieren sie durch einen rechtlichen und technischen Rahmen auf Basis der Blockchain-Technologie.

 

Was gefällt dir am meisten am Deutsche Börse FinTech Hub?

Am allerbesten ist natürlich die Community. Das FinTech Hub beherbergt neben einigen Startups auch das Deutsche Börse Venture Network der Deutschen Börse. Mit der Zeit haben wir eine tiefe Verbundenheit zum Netzwerk entwickelt und agieren inzwischen auch als offizieller Kooperationspartner des Deutsche Börse Venture Networks. So begegnen wir der Community des Netzwerkes und den unterschiedlichen Startups im Hub und tauschen uns über verschiedenste Themen aus. Dabei gewinnen wir auch zahlreiche neue Inspirationen. Das Deutsche Börse Venture Network unterstützt diesen Austausch sehr aktiv, indem es immer wieder spannende Formate im FinTech Hub anbietet. Wir sind mit unserem Team bereits seit 2017 im FinTech Hub und es ist ein Stück weit wie ein zuhause für uns als Team geworden. Hierzu zählt auch das gemeinsame Mittagessen, das wir im Sommer gerne auf die Dachterasse des Hubs auslagern.

 

Wie würdest du das Deutsche Börse FinTech Hub mit drei Worten beschreiben?

Lichtdurchflutet, belebt und spaßig – Teammitglieder und Interessierte sind immer wieder von unseren Räumen begeistert, denn durch die zahlreichen großen Fenster arbeiten wir nicht nur in lichtdurchfluteten Räumen, sondern haben auch noch einen spektakulären Blick auf Frankfurts Skyline. Belebt ist der Hub, weil das Deutsche Börse Venture Network aktiv die Community im Hub fördert und weil so viele unterschiedliche Menschen Tag für Tag in den Hub kommen, sich austauschen und gemeinsam wachsen. Und natürlich fehlt auch der obligatorische Kicker nicht, an dem wir gerne das Team des Deutsche Börse Venture Network herausfordern.

 

Würdest du das Deutsche Börse FinTech Hub weiterempfehlen und wenn ja warum?

Das Deutsche Börse FinTech Hub würde ich in jedem Fall weiterempfehlen. Wer auf der Suche nach einem schönen Ort ist, um sich und sein Geschäft zu entwickeln, trifft hier auf eine bunte Community und eine hervorragende Infrastruktur, auf die das Deutsche Börse Venture Network großen Wert legt.

 

Schaut hier mal rein für mehr Informationen zum Deutsche Börse FinTech Hub: https://www.venture-network.com/dbvn-de/fintech-hub

 

Und hier zum Deutsche Börse Venture Network:

https://www.venture-network.com/dbvn-en/about-us

 

Hier gibt es mehr Informationen zum TechQuartier:

https://techquartier.com

 

Bei konkreten Fragen könnt ihr euch auch direkt bei Oliver Mahr, Deutsche Börse oder Dr. Sebastian Schäfer, TechQuartier melden.



Compliance Navigator: Helping global startups understand German regulation

Compliance Navigator: Helping global startups understand German regulation

The second edition of the Compliance Navigator hosted by Atos, PwC,equens Worldline and TechQuartier was held on June 17-18 virtually. Twelve TechQuartier members and startups were once again able to increase their knowledge in compliance, KYC and information security.

“It is a very complex topic and it is hard to know everything by heart on your own.” said Evgeny Matershev from Agora Innovation.  

Startups, in different lifecycle phases of developmentlogged on to listen and interact with speakers such as: 
 Veronica Alava, Business Development Manager at equensWorldline,
 Jean-Pierre Le Treut, Group Industry Solution Director at Atos and 
– Janine Skinner, Chief Protection Officer at Atos North America.  

To increase their knowledge, twelve startups from all over the globe including from Tel Aviv and Sydney participated.  

The startups included:

The first workshop to kickoff the event was Big Picture – Regulatory Landscape. Deutsche Bundesbank gave an overview of the financial institutions in Germany and Europe and gave insights about the regulatory landscape in these countries. One of the learnings was that digitalization brings risks and chances to banks, but we should see young FinTechs as an opportunity to solve these upcoming problems.  

Other conference topics including KYC clustered with Financial Crime & Fraud Prevention Workshop gave interesting insights to the startups. What is possible in this specific area? What should they think about while protecting the company and their users of financial crime?  

“Most interesting detail was in the KYC clustered with Financial Crime & Fraud Prevention Workshop that people create a 3D image of a stolen identity and put this in front of the camera. I never imagined that people are so creative when it comes to framing someone. I never thought in that dimension. It was a very interesting insight. said Matthias von Keudell from Fincite.  

The last speaker of the event was Jennifer Skinner, Chief Protection Officer at Atos North America who spoke from the US about data privacy & data securityShe pointed out how extremely important it is for companies to make data security an important topic for every employee.  

It has to be part of the corporate social responsibility for companies in order to move from data privacy to data ethics.” 

The Compliance Navigator concluded with customized 1-on-1s with experts to talk in-depth about each startup’s regulation questions.   

Leading the program were partners Marc Billeb, PwC, Sven Meyer, PwCOlaf Badstübner, Global Director Financial Services at Atos, and Carsten Goebel, Business Development Manager at equensWorldline.