Love > Hate

A few words from the team in light of the recent tragedy in Hanau

”We are shocked with what just happened in Hanau. So close to what we call our home. So close to TechQuartier. We are stunned, but we are not speechless. At TechQuartier, we strive to be a community with innovations and perspectives you won’t find anywhere else. As a company, we believe that diverse perspectives deepen our understanding of complex issues, and great ideas can change the world when you create a welcoming space for them. Diversity for us includes, but is not limited to, gender, ethnicity, race, culture, socio-economic background, religion, age, country of origin, primary language, sexuality, political preference, education, and so on.

In the past year, we have gone through lots of changes but we’ve always tried to remain constant in our commitment to diversity and inclusion. We’re dedicated to building a team that not only embraces but seeks out a diverse group of people. We’re committed to being a place that welcomes and includes all the things that make each of us unique.

We hope that many of you can relate to that and invite everybody to help us build a world that embraces these values.” – Thomas F.

“Most of the times we don’t think that we are affected by topics such as racism and social inequality, but if we are honest towards ourselves and people around us there are so many situations where it has impact how we treat each other, talk to or tolerate each other. – every day! TQ stands for international connections and collaboration – and thats what we try to bring to our community and our people!” – Miriam U.

”Events like the one two days ago are a reminder that you can never drop your guard or remain silent against bigotry, extremism and intolerance. I have been blessed at TechQuartier to find myself surrounded by people who share the same values of inclusion than me, who celebrate diversity as a source of strength and not division. This massacre goes against everything we are, everything we stand for and are trying to build. It has stimulated spirited discussion about the type of action we could take, as a company, to stand up to the hate that lies behind those terrible actions. For now, we are expressing our sorrow and anger in a simple blog post. It does feel though like it has awaken something; the realisation that we cannot take those values of diversity for granted. Ever.” – Hugo P.

”What just happened in Hanau is so unbelievable and unreal to me…I grew up in the neighboring town and went to school in Hanau. The fact that such a horror is so close and happens right next to us, shows once more that we shouldn’t look away, face the fear and not tolerating such behavior by creating a world without racism and intolerances. I am happy to work in an environment, where are so many different people every day – there is no room for racism. Who cares where we come from? Where which borders are drawn? In the end we all humans and can learn so much from each other! #hanaubleibtbunt” – Anna J.

Standpunkt zu den Ereignissen von Hanau und zu Rassismus im Allgemeinen - Dominik Zborek

Wer Rassismus als freie Meinungsäußerung versteht, der hält eine Diktatur auch für rechtmäßig, solange sie nur demokratisch gewählt wurde.

Es gibt keine Rassen.

Wir entspringen alle einem Genpool, der uns viel mehr verbindet als das er uns trennt. Das Konstrukt der Rassen ist ein künstliches. Der Mensch ist tausende von Jahren alt. Die Biologie lehrt uns, dass Diversität im Genpool sogar stark von Vorteil ist. Monokulturen, sowohl genetisch als auch kulturell, sind häufig von geistiger und gesundheitlicher Armut geprägt. Monokultureller Ackerbau führt beispielsweise zur Verarmung der Biodiversität und zu einem Vogel- und Insektensterben weltweit.

Jeder von uns trägt das Erbgut vieler Ethnien aus den verschiedensten Teilen dieses Planeten in sich. Das zeigt mehr als deutlich, dass die Geschichte der Menschheit eine Geschichte von Flucht aufgrund von Krieg, Leid, Hunger oder Verfolgung ist, bei der Individuen immer wieder ihre Heimat verlassen mussten, und bei der es immer wieder zur Begegnung zwischen einzelnen Stämmen und Völkern kam.

So etwas wie einen „Bio-Deutschen“ gibt es nicht.

So etwas, wie einen „reinen“ Amerikaner gibt es nicht.

Die Ereignisse vom 19.2.2020 in Hanau sind nur ein weiterer Einschnitt in die bereits tiefe Wunde, die der Rassismus in unsere Gesellschaft gerissen hat.

Für viele Rassisten würde ich wahrscheinlich als “Bio-Deutscher” gelten. Meine Eltern sind beide deutsch, bzw. das, was man im Allgemeinen darunter versteht. Jedoch gibt es keine Familiengeschichte ohne externe Einflüsse. Die Familie meiner Mutter wurde vor über 300 Jahren aus Südfrankreich vertrieben – aufgrund ihrer Religion. Sie waren protestantisch in einem katholischen Kaiserreich. Sie suchten Schutz in den Gebieten südlich des heutigen Frankfurts. Damals – es gab noch kein geeintes Deutschland, sondern lediglich einen losen Bund von Fürstentümern unter der Schirmherrschaft der Kirche (heiliges römisches Reich deutscher Nation) – waren selbst unterschiedliche Sprachen noch gang und gäbe. Mein Vater ist schlesischer Abstammung. Schlesien, ein Gebiet, das im Laufe der Jahrhunderte abermals die Zugehörigkeit wechselte, ist ein Paradebeispiel für verschiedene Einflüsse, sowohl kulturell als auch genetisch. Es gibt keine wissenschaftlichen Belege, die eine rassistische Diskriminierung rechtfertigen könnten. Und außerdem: Wer würde heute noch “nur” deutsches Essen zu sich nehmen wollen? Nur deutsche Rezepte kochen? Nur in Deutschland vereisen? Im Winter nur deutsches Gemüse (Kohl!) essen wollen?

Selbstverständlich müssen wir die Ängste der Menschen in Armut ernst nehmen. Die Abgehängten, die von der Politik Vergessenen und Alleingelassenen.  Aber wir müssen das tun, indem wir ihnen eine Perspektive eröffnen und nicht ihre Ängste stärken. Wir müssen ihre Bedenken zerstreuen, sie aus dem Loch zurückholen. Einem Depressiven hilft man nicht, in dem man seine Ängste ernst nimmt und gleichzeitig vom Tod erzählt. Ohne konkrete Maßnahmen und Standpunkte wird es kaum möglich sein, diesen Menschen einen Ausweg aus ihrem Denken aufzuzeigen.

Wir als Mitglieder des TechQuartiers haben glücklicherweise, auch oder sogar nur wegen der Art unsere Arbeit, eine sehr diverse Gemeinschaft hervorgebracht. Sie ist nicht perfekt: Es mangelt an weiblichen Gründerinnen, an GründerInnen mit Migrationshintergrund, an diverseren Teams. Nichtsdestotrotz ist die unsere Community durch den globalen Austausch gekennzeichnet. GründerInnen und Startups aus aller Welt kommen nach Frankfurt und regionale Teams reisen in die Welt, um von neuen Entwicklungen zu lernen, eine Zukunft zu denken und dann zu guter Letzt zu realisieren. Das TechQuartier-Team selbst ist multikulturell und international. Ein gutes Drittel meiner KollegInnen ist nicht in Deutschland geboren. Unsere Aktivitäten zielen darauf ab, Lösungen für jedes Problem zu finden, sei es noch so komplex. Diese Lösungen können wir nicht nur regional oder national finden, wir brauchen die Impulse aus aller Welt, um für immer komplexere Probleme immer passendere Lösungen zu entwickeln.

Wer mit uns arbeiten möchte, dem hören wir gerne zu. Wir hören uns die Sorgen und Ängste an. Wir versuchen, für alles einen gangbaren Weg zu finden. Aber wir tolerieren keinen blanken Hass gegen bestimmte Bevölkerungsgruppen, Minderheiten, Religionen oder Geschlechter.

Die beste Idee gewinnt, nicht die lauteste.

Unsere Expertise liegt im unternehmerischen und technischen Wissen. Aber ein offenes Ohr zu haben ist die Aufgabe eines jeden Demokraten. Eines jeden Weltbürgers. Den Demagogen einen Raum zu bieten, ihnen zuzuhören und ihre Agenda zu teilen, jedoch nicht. – Dominik Z.


Working at TechQuartier: An Interview with Dominik Zborek

Working at TechQuartier: An Interview with Dominik Zborek


Dominik Zborek, Head of IT & Development at TechQuartier

When did you start at TechQuartier?

I was one of the very first working at TechQuartier – I joined before our first coworking space opened, and even before we were called TechQuartier!  

How did your tasks evolve over time?

Since I was an intern at the Hessian Ministry of Economics (development of financial markets in Frankfurt), I was involved in the idea of creating a fintech and startup community early on. This is how I met Dr. Sebastian Schäfer, our Managing Director.

I started at TQ as a working student doing mostly research, and then my first full-time position was focused primarily on both research and hands-on community management. In autumn 2017 I signed on to remain at TQ and worked as our research manager, handling the creation of the TQ Scale Up Study with Goethe University and additionally the Startup Genome Frankfurt Ecosystem Report. Since autumn 2018, my focus has shifted to Matching and Scouting, and I now manage my own team! 

What have been the greatest learnings for you at TQ? 

Well, since I was trained in financial macroeconomics and have previously worked in a corporate and public administration, TQ was quite a cultural shift for me. I really had to learn to not focus so much on rules and regulations, but more on goals and results. It made me learn to think out of the box and be more creative. At TQ this entrepreneurial mindset is really celebrated.  

How do you make sure that interns have the best learning experience possible at TQ? 

I always try to make sure that new interns can experience the same learning curve as I did. That means that they get access to all parts of TechQuartier: not only should they know our team, but they should know our startups and our partners as well! Also, I think it is really important to treat interns as regular colleagues and make certain they work on challenging tasks. Everyones ideas and proposals are openly discussed, and each intern should have (and take full advantage of) the chance to grow within their internship! 

What would be your main advice to our new hires joining TQ?

First, be openminded about connecting with the whole community. We have an amazing network, so they should not be shy! Also, we really appreciate independent initiative, so you are absolutely invited to share your own ideas – we give everyone a fair chance. 


fraport-techquartier-partnership

Fraport AG kooperiert mit TechQuartier Frankfurt

Fraport AG kooperiert mit TechQuartier Frankfurt

Frankfurter Startup liefert Impulse für digitale Innovationen / neue Technologien sollen Reiseerlebnis aufwerten / erster Einsatz großflächig im Terminal 3 geplant

>> For more information and to apply

FRANKFURT AM MAIN /  1. Juli 2019 – Die Fraport AG startet mit dem heutigen Tag eine Platinum-Partnerschaft mit der Frankfurter Innovationsplattform TechQuartier. Der Betreiber des Flughafens Frankfurt plant gemeinsam mit dem TechQuartier Partner für innovative Digitalisierungsprojekte zu finden.

Im Fokus der Zusammenarbeit steht die Einführung neuer digitaler Services, die das Reiseerlebnis aufwerten. Denkbar sind beispielsweise neue Technologien zur leichteren Orientierung am Flughafen. Auch ein breiterer Einsatz von künstlicher Intelligenz im direkten Kontakt mit Fluggästen oder zur Prozessoptimierung wird untersucht. Fraport plant aussichtsreiche Ergebnisse aus der Kooperation bereits im neuen Terminal 3 einzusetzen und weiteren Kundengruppen anzubieten.

Das TechQuartier ist als Startup-Plattform national und international gut vernetzt und hat bereits zahlreiche Programme im Agrar-, Sport- und Finanzbereich erfolgreich umgesetzt. In dieser großen Expertise stecken für Fraport wichtige Impulse für den digitalen Wandel.

„Getreu unserem Leitbild ‚Gute Reise! Wir sorgen dafür‘ wollen wir am Flughafen Frankfurt auch führend beim Einsatz digitaler Technologien sein, die das Reiseerlebnis verbessern. Mit dem TechQuartier haben wir den passenden Partner gefunden, um den digitalen Wandel zu gestalten. Gemeinsam wollen wir innovative Projekte mit Leuchtturmcharakter anstoßen – auch für die Reise- und Luftfahrtbranche insgesamt“, sagt Dr. Pierre Dominique Prümm, Vorstand Aviation und Infrastruktur der Fraport AG.

„Mit der Fraport AG gewinnt die Innovationsplattform TechQuartier einen weiteren starken Partner, der sich für die europäische Startupszene einsetzt“, sagt Thomas Funke, TechQuartier Director. „Wir werden mit dieser Partnerschaft nun nach FinTech, AgTech und SportsTech einen weiteren Fokus auf digitale Mobilitäts- und Reiseerlebnisse setzen und Innovation in diesem Sektor forcieren.“


Fraport AG
Yi-Chun Sandy Chen
Unternehmenskommunikation Manager
Media Relations
60547 Frankfurt am Main
Telefon +49 69 690-28779
y.chen@fraport.de
www.fraport.de


Über die Fraport AG

Die Fraport AG gehört zu den international führenden Unternehmen im Airport-Business und ist an 30 Flughäfen auf vier Kontinenten aktiv. Der Konzern erwirtschaftete in 2018 bei 3,5 Milliarden Euro Umsatz ein Jahresergebnis vonrund 506 Millionen Euro. 2018 nutzten insgesamt mehr als 176 Millionen Passagiere die Flughäfen mit einem Fraport-Anteil von mindestens 50 Prozent.„Gute Reise! Wir sorgen dafür“heißt der Claim, dem sich der Flughafenbetreiber in seinem Leitbild verpflichtet hat. Bei allen Dienstleistungen und Services steht der Kunde im Fokus. Dieser Anspruch gilt sowohl an Deutschlands größtem Luftverkehrsdrehkreuz in Frankfurt, als auch weltweit an allen Standorten.

Über TechQuartier

TechQuartier ist ein 2016 gegründetes und in Frankfurt beheimatetes Startup Hub, eine Cross-Industry Innovationsplattform. Inzwischen hat sich TechQuartier als lokales FinTech Cluster etabliert und ist der Referenzpunkt für lokale Startups, die wachsen möchten und für Unternehmen, welche nach Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und vollen Ausschöpfung ihres Potentials suchen. TechQuartier bietet eine komplette Innovationserfahrung mit flexiblen Coworking Spaces an verschiedenen Standorten, Accelerator-Programmen, Community Events, Matchmaking mit Unternehmen und Investoren, sowie Zugang zu einem internationalen Netzwerk von Partner Hubs. Weitere Informationen finden Sie hier: https://techquartier.com.


IBM und TechQuartier launchen ihre Partnerschaft – Fokus auf Cloud-Lösungen

Cloud-Lösungen für die Finanzbranche und Mittelstand

Partnerschaft von TechQuartier und IBM unterstützt Mittelständler und Fintech Start-Ups auf dem Weg nach oben

 

Ehningen/Frankfurt, 19. Juni 2019 – IBM und TechQuartier schließen eine Partnerschaft, von der vor allem Mittelständler und die Finanzindustrie profitieren. TechQuartier ist einer von 12 Digital Hubs in Deutschland, die gezielt Start-Ups und den Mittelstand mit Beratung, Venture Capital und Zugang zu Partnerschaften wie mit IBM fördern. Denn Cloud-Lösungen sind auch aus der Finanzindustrie, einer Hauptzielgruppe von TechQuartier, nicht mehr wegzudenken. Am 18. und 19. Juni stellte TechQuartier sich auf der IBM THINK in Berlin bei zwei Veranstaltungen vor, unter anderem zum Thema  “Zusammenspiel von Fintechs und etablierten Banken” sowie „Mittelstand trifft Startups“.

TechQuartier wurde 2016 in Frankfurt gegründet und bietet aufstrebenden Unternehmen ein strategisches Netzwerk mit Zugang zu zahlreichen Förderprogrammen und Akzeleratoren, Konzernen, etablierten Unternehmen, Investoren und internationalen Partner-Hubs sowie Coworking an vier Standorten in Frankfurt. TechQuartier ist außerdem Teil der Digital Hub Initiative (de:hub) des Wirtschaftsministeriums und hat viele akademische Partner, unter anderem die die Goethe-Universität und die TU Darmstadt.

IBM wird in TechQuartiers Open-Space-Büros physisch präsent sein und einen Sitz im Strategic Advisory Board von TechQuartier als Platinum-Partner bekommen. IBM wird gemeinsam mit TechQuartier auch die von TechQuartier geförderten Unternehmen zum Thema Cloud und KI beraten, die als Schlüsseltechnologien für neue Möglichkeiten und Geschäftsmodelle in der Finanzbranche und im Mittelstand elementar sind. Matthias Hartmann, Vorsitzender der Geschäftsführung Deutschland, Österreich und der Schweiz bei IBM ergänzt: „Wir freuen uns sehr, Teil des Innovationsnetzwerkes von TechQuartier zu sein. Die Mittelstandsförderung und Unterstützung von jungen Unternehmen sind für uns eine Herzensangelegenheit.“

IBM unterstützt Unternehmen mit der IBM Garage, sich schnell neu zu erfinden. Die IBM Garage ist die einzige Co-Creation-Methode in der Branche, die Unternehmen von der Ideengenerierung bis zur Einführung im Unternehmen begleitet und dabei KI, Cloud, Automatisierung, Blockchain, IoT und 5G nutzt. Seit wir unsere IBM Garagenmethode eingeführt haben, hat IBM mehr als 500 Unternehmen dabei unterstützt, diese neue Arbeitsweise zu übernehmen, um ihre digitale Transformation mit der Nutzung von Daten und KI in der Hybrid-Cloud voranzutreiben. Die IBM Garage Methode wird das Produktportfolio von TechQuartier erweitern und eine wichtige Rolle bei der Zusammenarbeit mit Kunden spielen. „Cloud-Computing und Cloud Lösungen sind eine wichtige Voraussetzung für skalierbare Geschäftsmodelle“, erklärt Dr. Sebastian Schäfer, TechQuartier-Geschäftsführer. „Die Partnerschaft mit IBM bereichert unser Angebot für die Finanzbranche und den Mittelstand.“

Die Zusammenarbeit hat bereits mit dem Auftakt einer KI-themenorientierten Veranstaltungsreihe begonnen. Die nächste Veranstaltung wird sich auf die ethischen Bedenken im Zusammenhang mit der Technologie konzentrieren, und andere Treffen mit der Gemeinschaft sind für diesen Herbst geplant.

Ein aktuelles Positionspapier des FinTechRats stellt fest: „Der Finanzmarkt entwickelt sich immer mehr zu einem Ökosystem, in dem die Leistungserstellung nicht durch einzelne Institute, sondern durch Kooperation zwischen verschiedenen Marktteilnehmern entlang der Wertschöpfungskette erfolgt. (…) Effiziente Informationstechnologie, insbesondere Cloud-Technologie, wird dabei als ein Schlüsselelement zukünftiger Leistungsfähigkeit angesehen.“ Eine neue PwC-Studie[1], für die 100 IT-Experten deutscher Geldinstitute befragt worden sind, zeigt dass mehr als die Hälfte der Banken in Deutschland bereits Cloud-Services nutzt. Weitere 30 Prozent planen die Nutzung der Cloud in absehbarer Zeit, vor allem um Kooperationen mit FinTechs voranzutreiben. Partnerschaften wie die zwischen TechQuartier und IBM bauen also wichtige Brücken für neue Technologien im Finanzwesen.

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Über TechQuartier:

TechQuartier ist ein 2016 gegründetes und in Frankfurt beheimatetes Startup Hub, eine Cross-Industry Innovationsplattform. Inzwischen hat sich TechQuartier als lokales FinTech Cluster etabliert und ist der Referenzpunkt für lokale Startups, die wachsen möchten und für Unternehmen, welche nach Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und vollen Ausschöpfung ihres Potentials suchen. TechQuartier bietet eine komplette Innovationserfahrung mit flexiblen Coworking Spaces an verschiedenen Standorten, Accelerator-Programmen, Community Events, Matchmaking mit Unternehmen und Investoren, sowie Zugang zu einem internationalen Netzwerk von Partner Hubs. Weitere Informationen finden Sie hier: https://techquartier.com

Über IBM Cloud:

Mit einem jährlichen Cloud-Umsatz von 18,5 Mrd. US-Dollar ist IBM der weltweit führende Anbieter im Bereich Enterprise Cloud. Dazu bietet IBM eine Plattform, die den wandelnden Anforderungen von Unternehmen und Gesellschaft gerecht wird. Die IBM Cloud ist auf die KI- und Datenanforderungen abgestimmt, die eine echte Differenzierung in heutigen Unternehmen ermöglichen. Die Private-, Public- und Hybrid-Angebote von IBM bieten Unternehmen weltweit die Möglichkeit, Innovationen branchenübergreifend zu unterstützen. Zudem besteht für Startups und Mittelstandskunden die Möglichkeit, innerhalb von Sekunden einen IBM Cloud Account zu provisionieren und aktiv in der IBM Cloud mit IBM Watson KI Anwendungen zu entwickeln. Über das „Startup with IBM“ -Programm können Startups automatisch bis zu $120,000 in Credits die IBM Cloud anwenden.

Weitere Informationen zu IBM Cloud: https://www.ibm.com/cloud/

Links:

Startup with IBM: https://developer.ibm.com/startups/

Build with IBM: https://www.ibm.com/partners/build/

[1] https://www.pwc.de/de/finanzdienstleistungen/cloud-computing-im-bankensektor.html#die-bedeutung


Rentenbank und TechQuartier launchen zweiten Accelerator – Fokus auf AgTech und FoodTech

Rentenbank und TechQuartier launchen zweiten Accelerator

Fokus auf AgTech und FoodTech

FRANKFURT AM MAIN – Zusammen mit dem Frankfurter TechQuartier richtet die Landwirtschaftliche Rentenbank vom 7. bis 11. Oktober 2019 erneut einen Accelerator für Start-ups aus. Das einwöchige, für die Teilnehmer kostenlose Programm richtet sich an deutsche Technologie-Start-ups, die innovative Produkte, Verfahren oder Systeme mit Mehrwert für die Agrar- und Ernährungswirtschaft entwickeln.

„Nach der erfolgreichen Erstauflage setzen wir die Partnerschaft mit dem TechQuartier fort. Wir bieten Start-ups damit wieder eine exzellente Plattform, um sich zu vernetzen und ihr unternehmerisches Know-how zu erweitern“, so Dr. Horst Reinhardt, Sprecher des Vorstands der Rentenbank.

Es sind ausdrücklich Start-ups aus allen Branchen eingeladen, sich zu bewerben, wenn ihre Technologie im Umfeld der Agrar- und Ernährungswirtschaft eingesetzt werden kann.

Ein neuer Fokus liegt in diesem Jahr im Bereich FoodTech. Schwerpunkte können beispielsweise innovative Lösungen für die Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln oder alternative Proteinquellen sein. Im Bereich AgTech werden Gründerinnen und Gründer gesucht, die sich beispiels-weise mit dem Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Landwirtschaft oder neuen Konzepten zur Verbesserung der Tiergesundheit beschäftigen.

„AgTech und FoodTech gehören zu den am schnellsten wachsenden Start-up-Sektoren. Mit der zweiten Auflage des Accelerators und der exklusiven Partnerschaft zwischen der Rentenbank und dem TechQuartier werden wir deshalb als einer der Vorreiter solche Start-ups weiter voranbringen“, sagte Dr. Thomas Funke, Geschäftsführer des TechQuartiers.

Die Gründerinnen und Gründer diskutieren ihre Geschäftsmodelle mit etablierten Persönlichkeiten aus der Agrarwirtschaft, Start-up-Experten und potenziellen Investoren. In Workshops werden Themen wie Wachstumsstrategien, Unternehmensbewertung, Vertragsgestaltung und Kommunikation mit Kooperationspartnern behandelt.

Bewerbungen nimmt das TechQurtier bis zum 2. September 2019 unter https://techquartier.com/activities/acceleration/agtech/ an.

 

Medienkontakt:

Rentenbank
Dr. Christof Altmann, altmann@rentenbank.de, +49 69 2107 393

TechQuartier
Hugo Paquin, paquin@techquartier.com, +49 178 218 4576

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Hintergrund:

Rentenbank
Die Landwirtschaftliche Rentenbank ist die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum. Im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrags fördert sie agrarbezogene Vorhaben durch zinsgünstige Finanzierungen, die sie wettbewerbsneutral über die Hausbanken vergibt. Sie refinanziert Banken, Sparkassen und Gebietskörperschaften mit Bezug zum ländlichen Raum. Innovationen fördert die Rentenbank durch Zuschüsse. Die Gewinnverwendung unterliegt ebenfalls dem Förderauftrag. Die Bank ist eine bundesunmittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts, deren Grundkapital von der Land- und Forstwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland aufgebracht wurde. Die Förderbank refinanziert sich an den Finanzmärkten und gehört zu den wenigen Triple-A-Adressen Deutschlands. www.rentenbank.de

TechQuartier
Das im Dezember 2016 gegründete TechQuartier [TQ] ist ein in Frankfurt ansässiges Start-up-Hub sowie eine branchenübergreifende Innovationsplattform. Mittlerweile hat sich das TQ als wichtigster Zugangspunkt zum lokalen Start-up-Ökosystem etabliert und agiert als Anlaufstelle für heimische Start-ups, die ihre Geschäfte ausweiten wollen, aber auch für Unternehmen, die eine Zusammenarbeit suchen und darauf abzielen, das Potenzial ihrer Geschäftsideen optimal zu nutzen. TQ bietet ein umfassendes Innovationserlebnis, das sich aus flexiblen Coworking-Spaces an 4 Standorten, Acceleration-Programmen, Community-Events, Matchmaking mit Unternehmen und Investoren sowie einem Zugang zu einem internationalen Netzwerk aus Partner-Hubs zusammensetzt. Das TQ ist Teil der Digital Hub Initiative (de:hub) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie als Hub für FinTech & Cybersecurity. www.techquartier.com


TechQuartier and Deutsche Börse FinTech Hub Announce Collaboration

GERMAN VERSION BELOW

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TechQuartier and Deutsche Börse FinTech Hub Announce Collaboration

March 14 2019

FRANKFURT AM MAIN – Deutsche Börse is further developing its FinTech Hub: in cooperation with TechQuartier, it is now bringing new start-ups to the Hub in Frankfurt’s Ostend district. The focus is on technologies for the capital market that will shape the function of the financial markets today and in the future. The first fintech to move in is transaction factory, a software and consulting start-up for financial service providers, banks and stock exchanges. Further start-ups will follow in the coming months.

The expanded cooperation between TechQuartier and Deutsche Börse will contribute directly to the master plan of the Hessian state government. “The specialisation in our Hub shows that the fintech community in Frankfurt has developed further. This makes the region more attractive to founders and investors overall,” explains Peter Fricke, head of Deutsche Börse Venture Network. “At the same time, the individual initiatives from politics and business are growing even closer together,” says Fricke.

The new fintechs, who are also part of the TechQuartier community, benefit from the new cooperation in several ways: in addition to plenty of space for networking, the Deutsche Börse Venture Network team is available to the founders at the FinTech Hub to answer questions and to provide targeted contacts to market experts and investors. “We bring fintechs from the region Frankfurt Rhine-Main together with national and international investors via the Deutsche Börse Venture Network and provide targeted support in their search for growth capital,” adds Fricke.

Workshops and community events such as the established “Rooftop Talks” complement the offerings at the FinTech Hub. “We have also developed the German Equity Forum, which takes place annually in Frankfurt and is one of the leading European capital market conferences, into a platform for venture capital investors and start-ups,” explains Fricke.

For TechQuartier, the new cooperation is a further expansion of its physical presence in Frankfurt. “Our role in the ecosystem is both to awaken entrepreneurial ambitions and to pave the way for the most promising founders and powerful companies to succeed,” says Sebastian Schäfer, Managing Director of TechQuartier. “The deepened cooperation with a key player in the financial industry such as Deutsche Börse and the integration of their venture expertise represents an enormous added value for our community and represent another promising step forward for our rapidly growing start-up scene here in Frankfurt.”

Start-ups from the financial sector have been able to work at the Deutsche Börse FinTech Hub in Frankfurt since May 2016, offering a total of 450 square metres of individual offices and coworking spaces. The founders are supported by the Deutsche Börse Venture Network, which improves the financing situation of start-ups, for example through worldwide investor events or training for founders.

Media contact:
Patrick Kalbhenn
+49-(0) 69-2 11-1 47 30
media-relations@deutsche-boerse.com

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TechQuartier und Deutsche Börse FinTech Hub bestätigen Kollaboration

14. März 2019

FRANKFURT AM MAIN – Die Deutsche Börse entwickelt ihren FinTech Hub weiter: Ab sofort bringt sie in Kooperation mit dem TechQuartier neue Start-ups in den Hub im Frankfurter Ostend. Der Schwerpunkt liegt auf Technologien für den Kapitalmarkt, die heute und in Zukunft die Funktion der Finanzmärkte gestalten werden. Den Anfang macht transaction factory, ein Software- und Beratungsstart-up für Finanzdienstleister, Banken und Börsen. Weitere Start-ups folgen in den nächsten Monaten.

Die erweiterte Kooperation zwischen TechQuartier und der Deutschen Börse zahlt direkt auf den Masterplan der Hessischen Landesregierung ein. „Die Spezialisierung in unserem Hub zeigt, dass sich die Fintech-Community in Frankfurt weiterentwickelt hat. Das macht die Region bei Gründern und Investoren insgesamt attraktiver“, erklärt Peter Fricke, Leiter des Deutsche Börse Venture Network. „Gleichzeitig wachsen die einzelnen Inititiativen aus Politik und Wirtschaft noch enger zusammen“, so Fricke.

Die neuen Fintechs, die zugleich Teil der TechQuartier Community sind, profitieren in mehrfacher Hinsicht von der neuen Kooperation: Neben viel Raum zum Netzwerken steht das Team des Deutsche Börse Venture Network den Gründern im FinTech Hub bei Fragen zur Verfügung und vermittelt gezielt Kontakte zu Marktexperten und Investoren. „Wir bringen Fintechs aus der Region über das Deutsche Börse Venture Network gezielt mit nationalen und internationalen Investoren zusammen und unterstützen sie bei der Suche nach Wachstumskapital“, führt Fricke weiter an.

Workshops und Szene-Events wie die etablierten „Rooftop Talks“ ergänzen das Angebot im FinTech Hub. „Zudem haben wir das Deutsche Eigenkapitalforum, das jährlich in Frankfurt stattfindet und eine der führenden europäischen Kapitalmarkt-Konferenzen ist, zu einer Plattform für Venture Capital-Investoren und Gründer ausgebaut“, erklärt Fricke.

Für das TechQuartier ist die neue Kooperation ein weiterer Ausbau der physischen Präsenz am Standort Frankfurt. „Unsere Rolle im Ökosystem besteht sowohl darin, unternehmerische Ambitionen zu wecken als auch den vielversprechendsten Gründern und schlagkräftigsten Unternehmen den Weg zum Erfolg zu ebnen“, sagt Sebastian Schäfer, TechQuartier-Geschäftsführer. „Die vertiefte Zusammenarbeit mit einem zentralen Akteur der Finanzindustrie wie der Deutschen Börse und die Einbindung ihrer Venture-Expertise stellen einen enormen Mehrwert für unsere Community dar und bedeuten einen weiteren vielversprechenden Schritt nach vorne für unsere schnell wachsende Start-up-Szene hier in Frankfurt.“

Seit Mai 2016 können Start-ups aus der Finanzbranche im Deutsche Börse FinTech Hub in Frankfurt auf insgesamt 450 Quadratmetern in Einzelbüros oder im Coworking-Space arbeiten. Vor Ort betreut werden die Gründer vom Deutsche Börse Venture Network, das die Finanzierungsituation von Start-ups verbessert, beispielsweise durch weltweite Investoren-Events oder Trainings für Gründe

Ansprechpartner für Medien:
Patrick Kalbhenn
+49-(0) 69-2 11-1 47 30
media-relations@deutsche-boerse.com


Scaleup growth in europe

Scaleups in Europe : An untapped potential

Scaleups in Europe : An untapped potential

New study looks at success factors behind high-growth companies. No, it’s not just a numbers’ game.

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We need to demystify the world of scale-ups. This is vital if Europe is to remain economically competitive in the merging digital landscape. Understanding and effectively supporting those high-growth firms makes for the creation of a coherent, impact-oriented ecosystem, which in turn will allow Europe to look confidently into the future.

OKAY. WHY SCALE-UPS?

Scale-ups are defined by the OECD as companies with at least 10 employees that average annualised growth of 20% or higher over a three-year period. These high-growth firms represent a fundamental growth engine as they sustainably protect existing jobs and generate new economic power, contributing to growth and employment, talent attraction, capital and tax income.

While Start-ups remains a crucial piece of the puzzle and creating more of them is a priority, scale-ups are the real rainmakers. A widely reported figure is that of all new startups created, only about 10% survive longer than three years. Of those that survive, only 10% of them generate 80% of gross revenue and total employment, and only 4% make it to the growth-stage, i.e. scale-ups.

This leads to the question of how start-ups can systematically overcome growth challenges. In a study we produced alongside Goethe University and Yi Foundation, “Scale-ups in Europe: An untapped potential”, we decided to take a holistic approach in order to look at the most important success factors of European scale-ups. What we found out will BLOW YOUR MIND. (Okay maybe not. But it’s pretty darn interesting.)

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The study focuses in particular on the growth challenges of European scale-ups and the results of the study are subdivided into both internal and external success factors. External factors include in particular easier access to the pan-European market and a coherent understanding of the European start-up landscape.

“In order to create a competitive European start-up ecosystem, we must not focus solely on the number of start-ups and their output. Rather, we must concentrate on the key human competencies of high-growth entrepreneurship in order to lead European society into the future,” stresses Dr. Thomas Funke, Co-Director of TechQuartier.

Over and above scale-up creation stats, there are a lot of internal factors to consider.

#1. Diversity of experiences.

One important internal success factors, i.e. factors that can be influenced by the start-up, is the most optimal composition of a successful founding team. This has been a matter of great debate and to be very clear, there is no such thing as the perfect mix of abilities. Personality kicks in at one point or the other, and this is far from being 100 percent foreseeable. Nevertheless, successful founder teams often show a diversity in competencies and backgrounds. Naturally, prior start-up experience among a team of founders also helps to more rapidly build an organisation and a product that is set for rapid growth, thereby shortening the phase dedicated to pure trial and error. Therefore, prior founding experience within the founding team has a significantly positive effect on the growth and thereby, the success of the organisation.

As a startup scales, the structure of the founding team is bound to change. One of the original founder leaving the company, for example, or the addition of new founders, can pose serious challenges for a company’s identity and direction. Therefore, it is important that there is a gradation of company shares as well as decision rights if more founders join the founding team.

#2. Authenticity.

Another internal factor not as often looked but as equally insightful is authenticity. Being diverse and growth-oriented alone is not enough. There must be a fit between the founders’ vision and their everyday behaviour and communication. Authenticity is a basis for employee loyalty, motivation and credibility. Founders and CEOs who act as role models for entrepreneurial thinking and action help the aspiring team to develop a proactive and creative way of thinking and acting.

Many of the founders we interviewed were young and almost none had previous start-up experience — yet they were all outstanding in terms of authenticity. Authentic founders, who are firm in their inner values, are able to articulate their vision, and to find people who share those values and that vision. They are also able to develop an effective strategy to realize that vision. They withstand external influences that contradict their values and constantly reflect on these values in everything they do. They reflect on their own actions, inspire others and create a corporate culture that motivates employees to live these values, to carry them out, and to contribute their own ideas and improvements to bring the venture one step closer to realizing its vision. In addition, a high level of willpower and self-efficacy is required to sustain the project against criticism and obstacles that arise. This tenacity and drive serves to inspire employees and customers.

Many other studies have underlined the importance of experience as an essential success factor. Experience can help founders convey more authenticity in laying out their vision, but it is not a prerequisite for authenticity.

#3. Transparent, accessible leadership

In addition to be solidly-backed by data, leaders of scaleups need to show transparent leadership and a proximity to operations. By providing the entire team with access to all decision-relevant data and insights by modern means, employees are enabled to take initiative in the phase of great uncertainty. By having the founders accessible to the company and every employee and offering proximity to those same employees, project development, internal communication, personal development and employee retention are promoted.

#4. Culture of failure

In the beginning of the growth process, there are usually no employee development programs or trainings offered to prepare employees for the changes that will be accomplished to the growth process. Instead, founders initially trust their employees to be proactive and drive their own development forward. In order to be able to guarantee this self-organising process, founders must create the appropriate framework and set of conditions in the company.

Since employees are expected to show initiative and expected to continuously test, try out, improve methods and develop their own best practices, it is essential to create conditions where failure is part of the game and accepted. This means creating a culture of error, in the sense that failure or errors are accepted and nurtured with new employees.

A culture of failure is necessary to quickly gain new insights. Managers who want to stay ahead of their competitors need to experiment quickly and often. This also means that it must be possible to make mistakes within a team, also in order to gain new insights into non-functioning business models and techniques.

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More about the study :

The complete report looks at a variety of other internal and external factors. There is also a deep dive into the Frankfurt startup ecosystem, one which uses a number of interviews and primary data collected with local scale-up founders and their teams.

Our goal with this study is to explore the famous magic ingredients that lead to scale-ups’ impactful growth. We have also kept our perspective mainly European. We have spoken to and interviewed dozens of top people at different scale-ups to give us their perspective. Not because we refused to know better: we know about the supremacy of Silicon Valley and the lightning speed catch-up China has undergone in the last decade. But perhaps, after twenty years of trying to imitate the Valley, it might be reasonable to dare to take a different route altogether, to explore what a European growth story is like. And if in the end, it might lack just a pinch of courage, to at least give a distinct European approach a try.

You can find the complete report at : scaleupsineurope.techquartier.com


Launch of ''Scale-ups in Europe : An untapped potential''

ENGLISH VERSION BELOW

Gemeinsame Studie der Goethe-Universität, des TechQuartiers und der Yi Shi Foundation zeigt Bedeutung von Authentizität, transparenter Mitarbeiterführung und Kultur des Scheiterns auf.

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Scale-ups: Erfolgsfaktoren wachstumsstarker Unternehmen

FRANKFURT. Scale-ups sind wachstumsstarke Unternehmen, die für 80 Prozent der Gesamteinnahmen von innovativen Unternehmen verantwortlich sind und somit überproportional zur Schaffung von Arbeitsplätzen, Steuereinnahmen und allgemeinem Wohlstand beitragen. Gleichzeitig ist die Erfolgsquote von Scale-ups erschreckend gering, nur 4 Prozent der überlebenden Start-ups schaffen die Transformation zu einem Scale-up. Dies führt zu der Frage, wie Startups Wachstumsherausforderungen systematisch überwinden können. „Scale-ups in Europe: an untapped potential“ ermöglicht als erste Studie dieser Art eine ganzheitliche Sicht auf die wichtigsten Erfolgsfaktoren von europäischen Scale-ups. Entstanden ist die Untersuchung in Zusammenarbeit der Goethe-Universität Frankfurt mit der Yi Shi Foundation und der Innovationsplattform TechQuartier.

„Der Universität ist im Zuge von Third Mission die Gründerkultur ein wichtiges Anliegen, denn mit Start-ups fließen Ideen und Innovationen von der Hochschule in die Gesellschaft. Mit der Studie erhalten wir wichtige Einblicke in Erfolgsfaktoren von jungen und innovativen Unternehmen“, sagt Prof. Manfred Schubert-Zsilavecz, Vizepräsident der Goethe-Universität. Die Studie konzentriert sich insbesondere auf die Wachstumsherausforderungen von europäischen Scale-ups und die Ergebnisse der Studie untergliedern sich sowohl in interne als auch externe Erfolgsfaktoren. Zu den externen Faktoren zählen insbesondere ein vereinfachterer Zugang zum gesamteuropäischen Markt sowie ein kohärentes Verständnis der europäischen Start-up-Landschaft.

„Um ein konkurrenzfähiges europäisches Start-up-Ökosystem zu schaffen, dürfen wir uns nicht nur auf die Masse und Quantität an Startups konzentrieren. Wir müssen uns vielmehr auf die menschlichen Schlüsselkompetenzen des wachstumsstarken Unternehmertums konzentrieren, um die europäische Gesellschaft in die Zukunft zu führen“, betont Dr. Thomas Funke, Co- Direktor TechQuartier. Hinsichtlich des Wirtschaftsraumes Frankfurt/Rhein-Main zeigt die Studie ein weiterhin stetiges Wachstum des Ökosystems mit aktuell ca. 400 Start-ups im Gründerökosystem auf; ca. 55 Prozent der Start-ups sind im B2B-Bereich, 37 Prozent im B2C-Bereich und 9 Prozent sowohl
im B2B- als auch im B2B-Bereich tätig.

Zu den drei wichtigsten internen, das heißt vom Startup beeinflussbaren Erfolgsfaktoren, gehört Authentizität: Wachstumsorientierung alleine reicht nicht aus. Es muss eine Passung zwischen der Vision der Gründer und ihrem alltäglichen Verhalten und der Kommunikation gegeben sein. Authentizität ist eine Grundlage für Mitarbeiterbindung, -motivation und Glaubwürdigkeit. Gründer und CEOs, die als Vorbild für unternehmerisches Denken und Handeln fungieren, helfen dem aufstrebenden Team selbst eine proaktive und kreative Denkweise und Handlungskultur zu entwickeln.

Mit Data Driven Leadership ist eine transparente Mitarbeiterführung und Nähe der Gründer zum operativen Gründungsgeschehen angesprochen. Indem mit modernen Mitteln dem gesamten ´Team alle entscheidungsrelevanten Daten zugänglich gemacht und Einblicke gewährt werden,werden Mitarbeiter in der Phase großer Unsicherheit befähigt Eigeninitiative zu ergreifen. Indem die Gründer dem Unternehmen und jedem Mitarbeiter zugänglich bleiben und Nähe zu den Mitarbeitern bieten, wird die Projektentwicklung, die interne Kommunikation, die persönliche Entwicklung sowie die Mitarbeiterbindung gefördert.

Schließlich ist eine Culture of Failure, eine Kultur des möglichen Scheiterns, notwendig, um schnell neue Erkenntnisse erlangen zu können. Führungskräfte, die ihrer Konkurrenz voraus sein wollen, müssen schnell und oft experimentieren. Das bedeutet auch, dass es innerhalb eines Teams möglich sein muss, Fehler zu machen, auch um neue Erkenntnisse über nicht funktionierende Geschäftsmodelle und -techniken zu erlangen.

Zur Methodik: Für diese Studie wurde ein vielschichtiger Forschungsansatz gewählt. Dazu gehören die Auswertung bereits bestehender wissenschaftlicher Arbeiten, die Erhebung von Primärdaten, eine detaillierte Sekundärdatenanalyse sowie die Durchführung von Einzelinterviews. Den Grundstein für diesen Bericht legten neun einzelne wissenschaftliche Arbeiten in Zusammenarbeit mit der Goethe-Universität Frankfurt. Im Rahmen dieser Arbeit wurden mehr als 34 Experteninterviews mit Interviewpartnern aus der Region Frankfurt Rhein- Main, aus ganz Deutschland und Europa sowie aus den USA und China durchgeführt. Die Mehrheit dieser Interviews wurde mit Start-ups oder Scale-Up-Gründern und CEOs geführt, der Rest mit Start-up-Mitarbeitern, die bereits Erfahrungen in Start-up- oder Wachstumsunternehmen gesammelt haben und somit als Scaling Experten bezeichnet werden können. Im Rahmen der Studie wurden Daten von rund 400 Start-ups in der Region Frankfurt am Main gesammelt, was somit die bisher größte Unternehmensumfrage unter Start-ups in der Region darstellt. Für die Sekundärdatenanalyse wurde auch auf die proprietäre Datenbank von Startup Genome zurückgegriffen, welche mit Umfragedaten von fast einer halben Million Unternehmen und Start-ups und über 12.000 Ökosystem-Stakeholder weltweit dienen kann.

Die Studie „Scale-ups in Europe: an untapped potential“ ist online unter
http://scaleupsineurope.techquartier.com abrufbar.

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Kontakt:
Dr. Thomas Funke, FinTech Community Frankfurt GmbH – TechQuartier –. Tel. (+49) 174-3011000; Email: thomas.funke@gmail.com

TechQuartier (TQ) wurde im Dezember 2016 gegründet und ist ein in Frankfurt ansässiger Startup-Hub sowie eine branchenübergreifende Innovationsplattform. Mittlerweise hat sich das Unternehmen als wichtigster Zugangspunkt zum lokalen FinTech-Cluster etabliert und agiert als Anlaufstelle für heimische Startups, die ihre Geschäfte ausweiten wollen, aber auch für Unternehmen, die eine Zusammenarbeit suchen und darauf abzielen, ihr revolutionäres Potenzial optimal zu nutzen. TQ bietet ein umfassendes Innovationserlebnis, das sich aus flexiblen Coworking-Bereichen an 4 Standorten, Acceleration-Programmen, Community-Events, Matchmaking mit Unternehmen und Investoren sowie einem Zugang zu einem internationalen Netzwerk aus Partner-Hubs zusammensetzt.

TechQuartier und Frankfurt sind im Rahmen der Digital Hub Initiative (de:hub) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gemeinsam als Fintech-Hub Deutschlands gekürt worden. Für mehr Informationen: techquartier.com | Twitter/Facebook @TechQuartier.

Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt. 1914 mit privaten Mitteln überwiegend jüdischer Stifter gegründet, hat sie seitdem Pionierleistungen erbracht auf den Feldern der Sozial-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften, Medizin, Quantenphysik, Hirnforschung und Arbeitsrecht. Am 1. Januar 2008 gewann sie mit der Rückkehr zu ihren historischen Wurzeln als Stiftungsuniversität ein hohes Maß an Selbstverantwortung. Heute ist sie eine der zehn drittmittelstärksten und drei größten Universitäten Deutschlands mit drei Exzellenzclustern in Medizin, Lebenswissenschaften sowie Geisteswissenschaften. Zusammen mit der Technischen Universität Darmstadt und der Universität Mainz ist sie Partner der länderübergreifenden strategischen Universitätsallianz Rhein-Main.

Aktuelle Nachrichten aus Wissenschaft, Lehre und Gesellschaft in GOETHE-UNI online (www.aktuelles.uni-frankfurt.de)

KONTAKT:
Herausgeber: Die Präsidentin
Redaktion Dr. Dirk Frank, Pressereferent / stv. Leiter, Abteilung PR & und Kommunikation, Theodor-W.-Adorno-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main Telefon (069) 798–13753, frank@pvw.uni-frankfurt.de, www.uni-frankfurt.de

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February 7th, 2019 /

Scale-ups: Success factors for high-growth companies

A joint study by Goethe University, TechQuartier and the Yi Shi Foundation shows the importance of authenticity, transparent leadership and a culture of failure.

FRANKFURT: Scale-ups are high-growth companies that account for 80 percent of the total revenues of innovative companies and thus contribute disproportionately to the creation of jobs, tax revenues and general prosperity. At the same time, the success rate of scale-ups is alarmingly low; only 4 percent of surviving start-ups manage the transformation to a scale-up. This leads to the question of how start-ups can systematically overcome growth challenges. "Scale-ups in Europe: An untapped potential" is the first study of its kind to provide a holistic view of the most important success factors of European scale-ups. The study was developed in cooperation with the Goethe University Frankfurt, the Yi Shi Foundation and the innovation platform TechQuartier.

"As part of its Third Mission, the university attaches great importance to the founding culture, because ideas and innovations flow from the university into society through start-ups. The study provides us with important insights into the success factors of young and innovative companies," says Prof. Manfred Schubert-Zsilavecz, Vice President of the Goethe University.

The study focuses in particular on the growth challenges of European scale-ups and the results of the study are subdivided into both internal and external success factors. External factors include in particular easier access to the pan-European market and a coherent understanding of the European start-up landscape.

"In order to create a competitive European start-up ecosystem, we must not focus solely on the number and quantity of start-ups. Rather, we must concentrate on the key human competencies of high-growth entrepreneurship in order to lead European society into the future," stresses Dr. Thomas Funke, Co-Director of TechQuartier.

With regard to the economic area Frankfurt/Rhine-Main, the study shows continued steady growth of the ecosystem with currently approx. 400 start-ups in the founding ecosystem; approx. 55 percent of the start-ups are active in the B2B sector, 37 percent in the B2C sector and 9 percent in both the B2B and B2B sectors.

One of the three most important internal success factors, i.e. factors that can be influenced by the start-up, is authenticity: growth orientation alone is not enough. There must be a fit between the founders' vision and their everyday behaviour and communication. Authenticity is a basis for employee loyalty, motivation and credibility. Founders and CEOs who act as role models for entrepreneurial thinking and action help the aspiring team to develop a proactive and creative way of thinking and acting.

Also, data driven leadership, transparent leadership and proximity of the founders to operations founding process are addressed. By providing the entire team with access to all decision-relevant data and insights by modern means, employees are enabled to take initiative in the phase of great uncertainty. By keeping the founders accessible to the company and every employee and offering proximity to those same employees, project development, internal communication, personal development and employee retention are promoted.

Finally, a culture of failure is necessary to quickly gain new insights. Managers who want to stay ahead of their competitors need to experiment quickly and often. This also means that it must be possible to make mistakes within a team, also in order to gain new insights into non-functioning business models and techniques.

Methodology: A multi-layered research approach was adopted for this study. This includes the evaluation of existing scientific work, the collection of primary data, a detailed secondary data analysis and the conduct of individual interviews. The foundation stone for this report was laid by nine individual scientific papers in cooperation with the Goethe University Frankfurt. More than 34 expert interviews were conducted with interviewees from the Frankfurt Rhine-Main region, from all over Germany and Europe as well as from the USA and China. The majority of these interviews were conducted with start-ups or scale-up founders and CEOs, the remainder with start-up employees who have already gained experience in start-up or growth companies and can thus be described as scaling experts. The study collected data from around 400 start-ups in the Frankfurt am Main region, making it the largest business survey of start-ups in the region to date. For the secondary data analysis, the proprietary database of Startup Genome was also used, which can serve with survey data from almost half a million companies and start-ups and over 12,000 ecosystem stakeholders worldwide.

The study "Scale-ups in Europe: An untapped potential" is available online at http://scaleupsineurope.techquartier.com

Contact us:
Dr. Thomas Funke, FinTech Community Frankfurt GmbH - TechQuartier -. (+49) 174-3011000;

Email: funke@techquartier.com


Colour-coded map of early stage investment in Europe

Seed the Future: Early Stage Investment in Europe

Seed the Future: Early Stage Investment in Europe

The study “Seed the Future: A Deep Dive into European Early-Stage Tech Startup Activity”, is a joint effort between StripeTechStars and TechEu and aims to deliver an overview of the early stage investment in Europe during the first quarter (Q1) 2015 until the second quarter (Q2) of 2018. This deep dive into the European early stage tech-startup activity shows at first glance that during this period, the number of deals and early stage investments has increased considerably from 400 million euros in Q1 2015 to 2 billion euros in Q2 2018, as well as the number of early stage deals tracked, from 375 to 630 during the same period.

 

The UK, France and Germany lead on investment share

In terms of geography of funding of early stage companies and as seen in other reports, the UK and France lead the growing entrepreneurial scene, followed by Germany Sweden and Spain.

According to the study, even though the UK and France received the greatest share of early stage investment – earning 24.59 and 24.04% respectively – Germany (with a 12.65% of all early investment funding) has a higher average. “This is because the average amount of investment per deal is much higher than in either the UK or France – which received the greatest amount of seed and series A deals during this time period -.  In other words, while the size of these starting deals remains lower than in the UK and Germany, each of these investments represents a strong commitment in the country’s growing startup ecosystem. Germany, while only attracting just over 12% of the deal flow across the time period, attracted the largest average investments per early stage rounds and the largest investment median, meaning that while occurred less frequently, investment rounds in Germany tended to be larger elsewhere”.

Investments in early stage ventures: Fintech

Regarding the investments in early stage companies by sector, the leading industry is Fintech representing the greatest share of early stage investment with 2,318,201,403 (M in Euro), followed in the category by MedTech, SaaS, Analytics and Mobility.

According to Marie-Hortense Varin, Principal at Partech (Global investment firm with over $1.2 billion dollars under assets and with offices in Paris and Berlin) “Fintech is one of the most promising verticals in Europe today, as a unique combination of factors is pushing for unprecedented growth in the sector. First, recent regulatory push towards open banking creates new opportunities for disruptors; second, broad adoption of advanced AI techniques in this data rich sector allows Fintech’s to personalize their products and dramatically improve customer experience; finally, changing customer mentalities gives opportunities for Fintech to create and distribute complex financial products in innovative ways, while banks continue to experience lower customer trust and satisfaction”

 

The size of the investments however, need to be carefully looked at. “However, when we instead compare the median investment values per industry, a few significant results jump out. When evaluating all categories, average values, can be influenced by outlying variables. Investment trends are particularly sensitive to outlying figures. This can result when you have a number of particularly high deal rounds (or particularly low ones), which can push the average values upwards (or downwards). For example, a very large round, such as UK challenger bank, Starling Bank’s £48 million Series A round, received in January 2016 effectively inflates all UK early stage Fintech rounds, by its very inclusion in the frequency. When we rely on the mean value or look only at the absolute value when it comes to funding levels during a certain quarter, particularly valuable deals like Starling Bank’s can impact how we interpret the overall quality of the ecosystem

More capital is available than ever before

The amount of money invested in Europe´s early stage ventures is larger than ever before. But, while private investment in European companies continues to grow, the reality is that many early stage ventures in Europe depend on government support in the initial stages. Thankfully, the European Commission is one of the world’s largest investors in early stage companies and continues to innovate when it comes to supporting the continent’s startups. Beyond European Union financing, many startups in Europe turn to domestic support. An example of a supporting initiative for founders in Germany is the EXIST Business Start-up Grant which supports students, graduates and scientists from universities and research institutes who want to turn their business idea into a business. The EXIST program supports founders and their teams for one year with a monthly subsistence grant, material expenses (up to €10,000 for sole founders and €30,000 for teams) and startup related coaching (€ 5,000). Here, are also other funding opportunities.

Combining public initiatives such as the Exist Business Startup grant and private initiatives such as the Growth Alliance Fintech (which allows Fintech startups to meet banks and financial insiders in a micro-accelerator program to gain direct contact with corporate executives and create the connection with agile tech startups are the necessary steps to impulse a regional startup ecosystem.

If you would like to access the content and have a deep dive into European early-stage tech startup activity, click here.


Dr Daniel Bartsch creditshelf

12 questions with Dr. Daniel Bartsch, Founding Partner at creditshelf

12 questions with Dr. Daniel Bartsch, Founding Partner at creditshelf

creditshelf is a German mid-market lending platform, who provides credit up to 5 mn Euros to small and medium businesses. Already a well-known startup in Frankfurt, creditshelf caught the attention of several international players this past July, as they took an ambitious step for a relatively early-stage company : an IPO on the Frankfurt Stock Exchange, which allowed them to raise €16.5 mn. It became in the process the first — and for now, only — listed pure-play fintech from Germany. We sat down with founding partner and member of the board, Dr. Daniel Bartsch, to learn more about the process.

Dr. Daniel Bartsch, Founding partner and member of the board, creditshelf (Photo credit : creditshelf)

1. creditshelf provides an attractive option to match the interests of borrowers and investors in an efficient way. What are the main objectives to achieve through this initial public offering?

Fund proceeds from the IPO will be used to invest in the further development of our software, algorithms and models as well as the expansion of our product portfolio. One of the side effects of the IPO is that it increases the level of awareness of creditshelf in the market. A stock exchange listing in the Prime Standard, which is linked to strict regulations on transparency, is certainly a seal of quality that lends further credibility to a growth company such as creditshelf. This strengthens our attractiveness for clients as well as investors.

2. Disrupting small — and medium size enterprises (SME) financing is an innovative idea within the German market. Can you comment on your strategy to acquire new customers and how have you tackled the limited knowledge and familiarity of German SME borrowers with innovative lending platforms?

First and foremost, an efficient and easy-to-use online presence that attracts the attention of suitable borrowers is key. Of course, this also includes a good, contemporary corporate design and effective online performance marketing. Using efficient SEO / SEA measures as well as content marketing / newsrooms creates an online presence. Targeted direct marketing with haptic mailings, newsletters and a special creditshelf magazine can directly reach the desk or screen, mobile phone or tablet of the creditshelf customer.

In addition, we organise a large number of events on site both for business partners and medium-sized companies. Furthermore, target group-specific press work and advertising as well as strategic alliances are of great importance to us. Also, interesting annual partnerships with suitable media partners should be considered.

Members of the creditshelf team at TechQuartier (Photo credit : creditshelf)

3. How is the creditworthiness of potential borrowers analyzed? Is there a credit score, algorithms, models that also provide information to establish a range for interest rates?

Our creditshelf platform covers the entire credit process from application, credit analysis and risk management to disbursement and servicing of a loan. The creditworthiness of the potential borrower is checked with the help of a detailed analysis. The process is a combination of digital financial analysis based on detailed historical data and personal know-how. An employee from the risk management and customer service departments conducts an in-depth interview about the relevant operational and financial parameters of the respective company. In addition, creditshelf offers clients a free financial analysis. This includes company and financial key figures as well as data evaluations as an overview and forecast in various operational and financial areas of the company.

4. As service provider, which would be a suitable credit project for creditshelf?

The offer comprises SME loans with final maturity or monthly repayment with a loan amount from EUR 100,000 to EUR 5,000,000 and a maximum term of 60 months. We like to finance working capital, seasonal capital requirements, strong growth, expansion of financing partners, use of cash discounts, equipment financing, M&A, succession arrangements, project financing, stock building and digitisation projects.

5. Who coordinated the offering in terms of structuring and executing the IPO? Are there any previous relationships with the underwriters and how did you choose them?

During the IPO, creditshelf was advised by experts from the financial sector. Commerzbank AG kept the books and Bankhaus Lazard acted as financial advisor. The law firms involved were Allen & Overy, Orrick, Herington & Sutcliffe and Wagner Arbitration/Hyazinth. Warth & Klein Grant Thornton acted as auditors. The experts from cometis AG supported the company in strategic financial communications and media relations.

6. As in any investment, prospective investors should consider the risks prior to making any investment decision. How do you think creditshelf AG approaches these risk factors within the business strategy? (Market environment, limited corporate history, scale internal structures, competitors)

We believe our in-depth credit analysis makes a significant contribution to minimising the risks for investors. creditshelf strives to achieve an above-average attractive risk/return profile. To this end, customers are systematically integrated into the creditshelf value chain and the digital process chains are processed in real time. This ensures that the monitoring of review dates, the electronic transmission of current balance sheets and asset statuses without media discontinuity (and the subsequent retrieval of the customer’s updated key financial figures) functions smoothly. [TB1]

7. creditshelf has innovative products and services for which the market has not been fully developed yet. How does the company strategy approach the rapidly evolving technologies and the introduction of new products and services to the market?

Indeed, the market and competitive environment are changing rapidly, requiring a high degree of flexibility. What is important is the combination of processes, integration and real-time analysis software in a comprehensive digital business platform. This is naturally easier for FinTech companies such as creditshelf because our processes are more efficient and leaner and the value chain can be reconfigured and digitized more easily.

8. The high degree of future automation of the platform will allow a cost-efficient scability of the company’s business model. Are there any expansion plans within Europe?

For now, we are concentrating on the customer side of medium-sized companies in the German market. However, it cannot be ruled out that we may at some point look at other markets as well.

9. The transition from a private to a public company requires to comply with new legal obligations and administrative requirements which may divert the attention from the day-to-day business. With such a capable team do you see any difficulties to this transition?

We have a very experienced management team and that is clearly one of the necessary conditions to manage the transition in a short time frame. The transaction was also accompanied by experienced legal advisors who initiated all necessary steps. They professionally supported the management and employees in setting up the appropriate structures and processes.

10. How did you identify the structural gap in unsecured credit supply for SMEs?

The creditshelf founding team and its Executive Board members have many years of experience in lending and advising companies at major banks and in advisory services. In the course of their activities there, they have noticed that there is a structural supply gap in unsecured loans for small and medium-sized enterprises due to regulatory obstacles and business policy restrictions.

11. Regarding cooperation between Fintechs and Banks, in your opinion what would be the relevance of this relationship within the financial ecosystem and how could customers benefit from it?

Fintechs and banks will enter into collaborations and partnerships, offering customers solutions that banks alone would not be able to provide. Due to their agility and size, Fintechs are able to develop business models and implement products and processes much faster than banks. The individual, bespoke and manually delivered customer service of the past is no longer affordable for banks except for their largest customers. Through digitalization and smart process management a more individual and personal service through Fintechs becomes possible and affordable.

12. To achieve return on equity and increase revenues, Banks are cooperating with Fintechs to build better ecosystems. What is your perspective and vision of the startup and Fintech ecosystem of the Rhein-Main region?

As Germany’s largest financial centre, Frankfurt am Main is becoming more and more attractive for Fintech companies that want to co-operate with banks. Hubertus Väth, Managing Director of Frankfurt Main Finance, explained in the bank magazine that the Hessian Ministry of Economics and Technology, together with the Techquartier, had presented an ambitious master plan to develop the Frankfurt-Rhine-Main region into the leading Fintech hub in continental Europe and an internationally recognised tech region within five years. In Comdirect’s Fintech Hub Ranking of November 2017, the Main metropolis ranked third behind Berlin and Munich. Frankfurt am Main is creating an environment in which many different forms of cooperation between established financial institutions and innovative start-ups can function.

About Dr. Daniel Bartsch :

Daniel has 15 years of international consulting and banking experience. At creditshelf. Daniel is responsible for operational business and relationships with customers and business partners. Previously, he held a senior executive position at UBS, managing the institutional distribution of bond and equity products. Professional assignments took him to Zurich and Singapore. Daniel graduated with a degree in business administration from the University of Mannheim and a doctorate from the University of Düsseldorf.